Asui Genpo Hahn

 

„Zurück mit leeren Händen“

Freitag, den 5. Mai 2017 um 18 Uhr

(bitte etwas früher da sein)

 

"Mit leeren Händen kehre ich in die Heimat zurück", erklärte Dogen Zenji, als er 1227, nach vier Jahren religiöser Suche in China, wieder in Japan an Land ging. Ist er umsonst in China gewesen? – Ein Vortrag über Dogens Verständnis von Religion - und ob uns das helfen kann, unsere eigenen religiösen Fragen besser zu verstehen (falls wir solche haben...)

 

Asui Genpo Hahn ist 1983 in einem Philosophie-Seminar mit der Buddhalehre in Berührung gekommen. Es folgten Übungen beim vietnamesischen Meister Thich Thien Chau, später bei Ayya Khema und bei tibetischen Lehrern. Zen lernte er zuerst in der Rinzai-Form kennen, 1986 wurde Nakagawa Fumon Roshi für viele Jahre sein Lehrer. Ab 1996 war Genpo aktiv beteiligt am Aufbau des Zen-Zentrums und Klosters Fumonji in Eisenbuch. Dort leitete er elf Jahre lang Dharma-Studienkurse, zuerst gemeinsam mit Nakagawa Roshi, später auch selbständig. Bereits 1993 hatte er in Japan erstmals Furusaka Ryuko Roshi getroffen, einen Dharmabruder von Nakagawa Roshi.  Mit der Ordination zum Soto-Mönch 2004 wurde dann Furusaka Roshi sein neuer Lehrer. Nach wiederholten Japan-Aufenthalten erhielt er von diesem 2016 die Dharma-übertragung.

Kostenbeitrag: Dana (empf. 12 €)